Germanen

Wer die Sprache seiner Heimat nicht ehrt,
Der ist die Luft zu hause nicht wert;         
Nicht wie wir sprechen, nein, was wir sagen
Und wie wir´s mei´n, da kommt´s drauf an !

PYTHEAS von Massilia

DRUSUS röm. Feldherr

TACITUS röm.Geschichtsschreiber

STRABO u. PTOLEMÄUS

griech. Geschichtsschreiber

Wandernde Germanenfamilie.
Steinrelief

Dorfkirche Waldau um 1180

Waldau, ältester urkundlich erwähnter Ort
Anhalts (806 nach Chr.)

...ihre Enstehung und ihre literarische Berechtigung

 
 
 

Auszüge aus  

Wer de Schprache vun  seine Heemte nich ehrt,
Der is de Luft derheeme nich wert;
Nich wie mir schprechen, nee, was mir sa´n
Un wie mirsch mee´n, da kimmt´s druff aan !

... Aus den Berichten dieser Männer wissen wir, daß in der Gegend Germaniens, in der später der a n h a l t i s c h e  S t a a t entstand, ursprünglich die Hermunduren saßen, welche zu den Sueben, später Schwaben genannt, gehörten und das Stammvolk der späteren Thüringer waren. Das war um das erste Jahrhundert nach Christi Geburt. Um die Mitte des 3. Jahrhunderts setzten sich zwischen Saale und Mulde salische Franken fest. Im 4. Jahrhundert siedelten sich die Thüringer westlich der Elbe an und vertrieben die Franken aus dem Gebiete des östlichen Anhalt. Mit ihnen, den Thüringern, mischten sich Angeln, Langobarden und Wariner. Letztere wohnten in der Nähe von Waladal, dem heutigen Waldau, in Werinofeldo, ...

... Im Jahre 535 wurde der T h ü r i n g e r Herrschaft westlich der Elbe von dem F r a n k- e n könig Theoderbert I. ein Ende gemacht, und das Land zwischen Bode und Unstrut den von ihm unterjochten Sachsen zugewiesen. Um die Mitte des 6. Jahrhunderts fielen von der Wolga und dem Asow´schen Meere her die Slawen in Germanien ein. Ein Volksstamm von ihnen, die Wenden, waren um die Mitte des 8. Jahrhunderts bereits bis zur Elbe vorgerückt, hatten diese später überschritten und sich zwischen Elbe und Saale festgesetzt, weil die  hier von dem Frankenkönig Theodebert  sesshaft  gemachten Sachsen sich zum größten Teile, 26 000 Mann stark, mit Weib und Kind und Hab und Gut dem Zuge der Langobarden nach Italien angeschlossen hatten, um sich so vom Frankenjoche zu befreien. Getäuscht in dieser Hoffnung kehrten diese Sachsen nach ihren alten Wohnsitzen zwischen Bode, Saale und Wipper zurück, die sie sich jedoch erst von den inzwischen hier angesiedelten Wenden zurückerobern mußten. ...

... Die Mundart in der ich schreibe, ist die meines Heimatstädtchens, auf dessen Gottesäckern meine Vorfahren  seit über 300 Jahren ruhen, und an dem ich schon darum mit treuem Herzen hänge. ...

Wu der Menschenschlag is vun außen rauch,
Awwer innewennik weech un jut,
Wu vun Liew´ un Treie, weil´s hier aaler Brauch,
Keener jroße Worte machen tut,
Da is de schennste Schtatt,
Die mein Harze hat;
´S is mein Niemporj, meine Vaterstadt.

Ende des ersten Teils

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